Heiligendamm ist das älteste Seebad Deutschlands
Es wurde im Jahre 1793 durch den mecklenburgischen Großherzog Friedrich Franz I. gegründet. Im 19. und 20. Jahrhundert war das Bad stark vom europäischen Hochadel geprägt, auch die russische Zarenfamilie zählte zu den begeisterten Stammgästen.
Der Mecklenburgische Herzog ließ auf Anraten seines Rostocker Leibarztes Professor Samuel Gottlieb Vogel das erste deutsche Seebad nahe bei Doberan, seiner Sommerresidenz, errichten. Prof. Vogel wollte die "außer Zweifel gesetzte heilsame Wirkung des Badens im Seewasser in sehr vielen Schwachheiten und Kränklichkeiten des Körpers" nutzen. Die sollte nun auch in Heiligendamm möglich sein. Heute erinnert ein Gedenkstein im Ort an den Gründer des Ostseebades. Die folgenden 80 Jahre blieb Heiligendamm unter fürstlicher Verwaltung.
Johann Christoph Heinrich von Seydewitz, Carl Theodor Severin und Georg Adolph Demmler schufen zwischen 1793 und 1870 ein klassizistisches imposantes Gesamtkunstwerk aus Logier-, Bade- und Gesellschaftshäusern. Dies brachte der Stadt den Beinamen die "Weiße Stadt am Meer" ein und begründete schon seit der Gründung ihren Ruf als das schönste Seebad Deutschlands. Die Inschrift "HEIC TE LAETITIA INVITAT POST BALNEA SANUM" (Frohsinn erwartet dich hier, entsteigst du gesundet dem Bade) am Giebel des von Baumeister Severin zwischen 1814 – 1816 errichteten Kurhauses wurde zum Leitspruch für das Leben im eleganten Badeort Heiligendamm.
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